Das Haus


Das Haus

Dass die ehemals bedeutendste Piano-Manufaktur der Welt ihren Hauptsitz in Schwelm hatte, geht auf einen Zufall zurück. Denn das Gebäude wurde eigentlich als Fabrik zur Herstellung von „Barmer Artikeln“ (Litzen, Bänder und Kordeln) errichtet.

1884 erwarb P. A. Rudolf Ibach die Fabrik. Sein im Ursprung Wuppertaler Unternehmen produzierte bereits seit 1794 Klaviere, Flügel und Orgeln. Es war damit das älteste seiner Art überhaupt. In Schwelm entstand die damals modernste Industrieanlage weit und breit – mit Dampfmaschinen-Energie, Aufzügen, Schienen-Transportsystem und besonders sauberen Arbeitsplätzen. Rund 4.000 Instrumente wurden in der Ibach-Blütezeit pro Jahr hergestellt.

2007 wurde die Produktion eingestellt. Dank eines ehrgeizigen Investorenkonzeptes konnte das Haus nach und nach mit neuem Leben gefüllt werden.


Das Foyer

Das Foyer

Das Foyer des Veranstaltungsbereiches mit separatem Eingang, Garderobe und kleiner Gastro-Ecke ist viel mehr als nur ein einfacher Eingangsbereich.

„Entrée“ erscheint mit Blick auf den Ergebnis-Charakter einer ebenso behutsamen wie gleichwohl akzentuierten Modernisierung als viel bessere Bezeichnung. In Anlehnung an die entsprechende Begriffsdefinition aus der Musik, entwickeln Raum und Stimmung eine einleitende und auf den Hauptzweck ausgerichtete Funktion. Zudem finden die Besucher hier auf rund 250 m2 ausreichend Platz für ein kurzweiliges Veranstaltungsintermezzo inklusive Pausengetränk.


Der große Saal

Der große Saal

Im ehemaligen, rund 500 m2 großen Produktionssaal hat die heimische Kulturszene ein neues Zuhause gefunden.

Der historische Charme alter Industriearchitektur mit seinem vier Meter hohen Tonnengewölbe, den Tragpfeilern aus profiliertem Gusseisen sowie den charakteristischen, einst zweckbestimmten Fensterausschnitten beschreibt eine ebenso bemerkenswerte wie ideale Kulisse für kulturelle Veranstaltungen aller Art.

Für die notwendige Ausstattung sorgen die maximal 6 x 3 Meter große Bühne (Einzelelemente), eine moderne Licht- und Tontechnik sowie Bestuhlungsmöglichkeiten für bis zu 400 Personen.